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Die Bohne

Arabica oder Robusta? Der Unterschied im Espresso

Belegt Konsens der Fachquellen oder durch Messungen gestützt

Robusta bringt Koffein, Körper und Bitterkeit, Arabica Säure und Süße.

im RohkaffeeArabicaRobusta
Koffein0,9–1,2 %1,6–2,4 %
Zucker (Saccharose)6–8 %1–5 %
Öle (Lipide)15–18 %8–12 %
Chlorogensäuren4–8 %7–14 %

Weniger Zucker heißt weniger Süße und Säure nach dem Rösten, mehr Chlorogensäuren heißt mehr Bitterstoffe. Deshalb schmeckt Robusta kräftiger, holziger und bitterer.

Crema-Mythos: Robusta gibt meist mehr, aber grobporigere Crema. Dass Espresso ohne Robusta keine Crema hat, stimmt laut Studien nicht. Frische und Röstgrad zählen mehr.

Italienische Mischungen: Im Norden eher wenig Robusta, hell und länger, im Süden mehr Robusta, dunkel und kürzer. Feste Prozentzahlen gibt es nicht.

Beim Einstellen:

  • Mit viel Robusta (ab etwa 30 %) bei 1 : 2 bleiben. In einer Studie wurden Robusta-Mischungen mit mehr Kaffee je Tasse deutlich bitterer und adstringierender.
  • Eher 90–92 °C. In derselben Versuchsreihe war 92 °C für Arabica und die Robusta-Mischung am besten, deutlich kühler brachte keinen Vorteil.
  • Die viele Crema lässt den Shot schneller aussehen, als er ist: nach Gewicht stoppen, nicht nach Augenmaß.
MerksatzViel Robusta: 1 : 2, eher 90–92 °C, nach Gewicht stoppen.
Probier’s aus

Trag bei deiner nächsten Mischung die Art und den Robusta-Anteil ein. Brewletic passt das Startrezept daran an.

Stand:

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